Zitterpappel

Espe

 

 

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Zitterpappel (Bachblüte: Aspen)

Wissenschaftlicher Name: Populus tremula
Familie: Weidengewächse (Salicaceae)
Gattung: Pappeln (Populus)
Weiter Namen: Schwarzpappel, Espe
Zweihäusiger Baum bis 35m
Durchschnittsalter: 100 Jahre
Standort: feuchte, lockere, humusreiche, frische bis feuchte, nährstoff- und basenreiche Sand-, Lehm- und Lößböden. Kalkarm oder kalkreich, volle Sonne
Blütezeit: April
Vermehrung: Stecklinge
Sammelzeit: Februar, März
Verwendete Teile: Knospen, Rinde
Vorkommen: Westasien, Nordafrika und Europa

Die angegebenen Anwendungen und Wirkungsweisen ersetzen auf keinen Fall einen Besuch beim Arzt und sollten nur unter fachmännischer Anleitung angewandt werden. Die Betreiber der Homepage übernehmen keinerlei Verantwortung bezüglich Wirkung und Nebenwirkungen.

Beschreibung:

Die Laubblätter der Espe sind rundlich und haben einen relativ langen Stiel. Auf Grund ihrer abgeflachten Seiten bewegen sie sich schon bei sehr geringem Wind wodurch sie zu ihrem Namen Zitterpappel kam. Die Herbstfärbung ist rein goldgelb.
Die Espe ist zweihäusig, das heißt die weiblichen und männlichen Blüten kommen auf getrennten Bäumen vor. Als typischer Lichtbaum kann sich die Espe in ihrem eigenen Schatten nicht vermehren und verbreitet sich durch den Wind.

Nutzung

Pappelholz ist ein sehr beliebter Rohstoff und kommt besonders in leichten Sperrholzplatten, Tischtennisschlägern, Zahnstochern, Streichhölzern, Papier, Biomasse und vielen anderen Produkten zum Einsatz. 

Heilpflanze: 

Inhaltsstoffe: Salicylsäure, ätherische Öle, Mineralstoffe, Gerbstoffe, Harze, Flavonoide, Glykosoide, Popelin
Wirkungsweise: schleimlösend, schmerzstillend, harnsäurewirksam,  wassertreibend, entzündungshemmend und fiebersenkend wirken.

Anwendung bei: 

  • Blasenleiden
  • Bronchialkatarrhe
  • Durchfall bei Hunden und Katzen. (Asche)
  • Erkältung bis Grippe
  • Gebärmuttererkankungen
  • Gicht
  • Hämorrhoiden
  • Juckende Hautausschläge
  • Krampfadern
  • Magen-Darmstörung durch verdorbene Speisen (Asche)
  • Muskelschmerzen
  • Nebenhöhlenentzündung
  • Nierensteine
  • Prostataleiden
  • Rheuma
  • Schnupfen
  • Sodbrennen: (Asche)
  • Verbrennungen
  • Verdauungsprobleme
  • Wunden

Bachblüten: Aspen

Hauptthema: Man wird von unangenehmen Ahnungen oder unbestimmten Ängsten gepeinigt.

Einen Menschen mit einem „Aspen-Charakter“ zeichnen eine sehr feine Empfindsamkeit und Sensitivität, sowie eine lebendige Phantasie aus. Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein sehr sensibler und sensitiver Mensch, mit einem gut ausgebildeten sechsten Sinn. Er weiß mehr als andere Mensch und kann zukünftige Entwicklungen voraussehen oder geheime Zusammenhänge erfassen.
Bei ungünstiger Entwicklung hat der „Aspen Mensch“ das sogenannte Urvertrauen verloren und kann sich daher nicht mehr unbefangen Entwicklen. 

Einsatzbereiche: 

  • Albträume
  • Angstzustände wenn allein oder unter vielen Menschen
  • Beziehungswahn
  • brauchen Licht im Zimmer oder offene Tür
  • geheime Furcht vor drohendem Unheil
  • Horror
  • innerlicher Panik
  • Lebensangst
  • Unbestimmte oder unerklärlicher Angst
  • Zukunftsangst

Quelle:
“Die Kräuter in meinem Garten” von Siegrid Hirsch und Felix Grünberger
https://de.wikipedia.org/wiki/Espe

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