Waldrebe

 

 

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  Weiße Waldrebe (Bachblüte: Clematis) schwach giftig

 

Wissenschaftlicher Name: Clematis
Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Gattung: Waldreben
Weiter Namen: Gewöhnliche Waldrebe, Jelängerjelieber, Baumwürger, Judenstrick (von Jutenstrick)
Wuchshöhe: bis 5m
Standort: nährstoffreicher feuchter Boden, Halbschatten bis Sonne
Blütezeit: April bis Juni
Vermehrung: Stecklinge
Sammelzeit: Juni, Juli
Verwendete Teile: Blätter
Vorkommen: gemäßigten Gebieten Eurasiens und der Neuen Welt

Die angegebenen Anwendungen und Wirkungsweisen ersetzen auf keinen Fall einen Besuch beim Arzt und sollten nur unter fachmännischer Anleitung angewandt werden. Die Betreiber der Homepage übernehmen keinerlei Verantwortung bezüglich Wirkung und Nebenwirkungen. 

Beschreibung

Waldreben sind hauptsächlich verholzende, manchmal ausdauernde, krautige Kletterpflanzen. Sie kommen aber auch als aufrecht wachsende Halbsträucher oder Sträucher vor.Der Blattstiel der Laubblätter kann von sehr kurz bis relativ lang sein. Der Rand der Blätter oder Blättchen kann glatt oder gezähnt sein.
Die Blüten stehen selten einzeln und sind zwittrig oder männlich. Die Waldreben haben Kelchblätter aber keine Kronblätter. Die Farben der Kelchblätter bei den Naturformen reichen von gelb bis grün, von weiß über cremefarben bis blau oder von rot über rosafarben bis violett.
Die einsamige Nussfürchte stehen üblicherweise mit vielen anderen zusammen.

Verwendung 

Heilpflanze:
Inhaltsstoffe: Alkaloid Protoanemonen, Derivate, Fettstoff, Kaffeesäure, Proteine, Saponine
Wirkung: harntreibend, hautwirksam
Einsatzgebiete:

  • Ausschlag
  • Ekzem
  • Gebärmutterprobleme mit Ausfluss
  • Geschwüre (Haut)
  • Neuralgie
  • Rheuma

Bachblüten: Die Realitätsblüte

Hauptthema: Man ist geistig abwesend, zeigt wenig Aufmerksamkeit für das, was um einen herum vorgeht
Für diejenigen die nur mehr in ihrer Phantasien und Zukunftsträumen schwelgen und dabei die Beziehung zur Realität verlieren.
Die Anlage ist introvertiert und besteht in einer visionären Phantasie, einem starken Bedürfnis nach Lebensfreude und einer optimistischen Erwartungshaltung.
Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch mit einem reichen Innenleben. Gefühle und Intuitionen nimmt er genauso ernst wie Verstand oder Logik. In seinem Leben kommt er gut zurecht, da er bei Problemen wie mit einem sechsten Sinn immer noch einen Ausweg findet.
Unter ungünstigen Umständen kann diese Anlage zur Realitätsflucht ausarten. Dann verlieren die ohnehin introvertierten Menschen immer mehr das Interesse an ihrem täglichen Leben, und werden dadurch unter anderem unaufmerksam. Sie beginnen, sich selbst oder ihre Pflichten zu Vernachlässigen, aus der unangenehmen  Realität in eine schönere Traumwelt zu entfliehen, von einer besseren Zukunft zu träumen oder sogar, wenn sie unglücklich sind, sich nach dem erlösenden Tode zu sehnen.
Clematis ist das Mittel für eine gesunde Beziehung zur Realität.
Clematis-Kinder sind auf die Aufmerksamkeit ihrer Eltern oder Bezugspersonen angewiesen. So kann man beobachten in welche Richtung die Träume und Sehnsüchte ihrer Kinder gehen. Wenn man die das ernst nimmt, was einem die kindliche Seele zu sagen versucht, dann weiß man auch welche Lebensbedingungen sie brauchen um glücklich durchs Leben gehen zu können.

Einsatzgebiete:

  • Drogen
  • Flucht in Illusionen
  • gestörtem Verhältnis zur Realität mit Tragträumereien
  • kein großes Interesse am Leben (manche Todessehnsucht)
  • Krankheitsfall: kaum Mühe gesund zu werden → auf Tod freuen → bessere Zeiten und jemanden wiedertreffen
  • leben in der Hoffnung auf glücklichere Zeiten
  • ruhige Menschen die  nicht ganz zufrieden mit Gegenwart und mehr in Zukunft als im Jetzt leben
  • Schläfrigkeit
  • Unaufmerksamkeit

Kinder: 

  • Alleinsein
  • Antrieb und Wille etwas zu tun fehlen
  • manchmal zu ruhiger Zeitgenosse
  • Schlafen im Unterricht
  • Schwierigkeiten in Schule weil vor der Realität durch Flucht in die Phantasie entziehen
  • Traumtänzer
  • (über)sensibel
  • unkonzentriert
  • verträumt

 

Quelle:
“Die Kräuter in meinem Garten” von Siegrid Hirsch und Felix Grünberger
https://de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnliche_Waldrebe

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