Rotbuche

 

 

Zum Anhören:

Rotbuche: (Bachblüte: Beech) 

Wissenschaftlicher Name: Fragus sylvatica
Weitere Namen: Rotbuche, Maiböck
Wuchshöhe: Baum bis 40m
Standort: nähstoffreicher, saurer bis kalkreicher Sand- oder Lehmboden bis 1000m Seehöhe, junger Baum: Schatten, später Sonne
Blütezeit: nach 30- 50 Jahren, April bis Mai
Vermehrung: Samen
Sammelzeit: September, Oktober
Verwendete Teile: Holz, Samen

Die angegebenen Anwendungen und Wirkungsweisen ersetzen auf keinen Fall einen Besuch beim Arzt und sollten nur unter fachmännischer Anleitung angewandt werden. Die Betreiber der Homepage übernehmen keinerlei Verantwortung bezüglich Wirkung und Nebenwirkungen.

Die Rotbuche kann bis zu 300 Jahre alt werden es wurden aber auch weit ältere Exemplare gefunden.

Anwendungen: 

Magie:

  • Hexen tanzen unter einer Buche. 
  • Kinder kommen aus ihrem Stamm. 
  • Sie gilt als Schutzbaum für Orte
  • Findet man ein Blatt in der Form eines „T“, dann steht man unter direktem Schutz von Thor
  • Wetterorakel: gibt es viele Bucheckern im Herbst, dann kommt ein strenger, langer Winter
    treibt sie früh aus: gibt es eine frühe Ernte

Glasproduktion:Im Mittelalter und der frühen Neuzeit wurden die Buchenstände massiv abgeholzt, da man aus dem Baum eine Holzasche herstellen konnte die sowohl für die Waschlaugenherstellung als auch zur Glas­produktion verwendet wurde.Die abgeholzten Buchholzbestände wurden hauptsächlich mit Fichten aufgeforstet. So entstand der sogenannte „Glastobel“, Glaswald“ oder „Schmelzwald“.

Nahrungsmittel:Bucheckern spielten in der Vergangenheit eine Rolle in der Ernährung. Obwohl leicht giftig wurden im 19. Jahrhundert und in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Nüssen Öl gepresst, das sowohl zum Kochen als auch als Lampenöl verwendet wurde. 

Heilpflanze: 

Inhaltsstoffe: Blausäure – Glykoside, Fagin, fettes Öl, Gerbstoffe, Guajard, Kalzium, Kreosat, Oxalsäure, Palmitin, Saponine, Stearin, Zucker
Wirkungsweise: antiparasitär, antiseptisch, desinfizierend, entzündungshemmend, zusammenziehend

Einsatzgebiete:

  • Desinfizieren von Wunden
  • Ekzeme
  • Erbrechen
  • Fiebersenkend
  • Fördert guten Schlaf
  • Gegen Hautalterung
  • Geschwüre
  • Gicht
  • Haut: Buche und Wundöl
  • Hauterkrankung
  • Hautreinigung
  • Rheuma
  • Seifenherstellung
  • Steinleiden
  • Tiere
  • Trockenem chronischen Ekzemen
  • Verstopfung
  • Wunden die nicht heilen wollen
  • Zahnputzmittel

Bachblüten: Die Toleranzblüte
Hauptthema: tiefverankerte aber unbewusste Intoleranz, die durch eine übertriebene Toleranz und Verständnisbereitschaft kompensiert und verdrängt wird.Kurz gesagt, ist man von seiner Einstellung, seiner Gefühlen her intolerant, was angeboren ist aber mit dem Kopf ist man tolerant. Kann sich dieser Charakter frei entfalten, dann kennt und akzeptiert derjenige seine Abneigungen und Unverträglichkeiten ohne sich von ihnen beherrschen zu lassen.
Das Grundthema der Beech-Symptomatik ist falsch verstandene Toleranz und zu Unrecht abgelehnte Intoleranz. Toleranz ist die Bereitschaft, etwas zu dulden oder zu ertragen. Was normalerweise positiv verstanden wird. Wir empfinden es als angenehm, wenn wir toleriert werden, und dulden selbst auch nur das, was uns angenehm ist. Dementsprechend hat Intoleranz einen negativen Beigeschmack: intolerante Menschen sind uns unangenehm, und wir selbst wehren uns gegen alles Unangenehme. Trotzdem sind sowohl Toleranz als auch Intoleranz wichtige und sinnvolle Prinzipien, denn wir und die ganze Welt kann nur in sogenannten Toleranzbereichen existieren.
Einen von sich aus intoleranter Menschen der dazu steht können wir leichter akzeptieren als einer der zwar nach außen so tut als wäre er Tolerant man trotzdem immer das Gefühl hat, dass da irgendetwas nicht stimmt. 

Einsatzbereiche:

  • Abneigungen
  • Allergie
  • Einmischung in die Angelegenheiten anderer
  • engstirnige Lebensauffassung: zeigt sich in Arroganz und hartem Verhalten
  • innere Spannung
  • Intolerant gegenüber anderen
  • kann ihnen nichts recht machen
  • regt sich schnell über die Dummheit und Unzulänglichkeiten anderer auf 
  • sieht Probleme in andern und in Umgebung aber nicht sich selbst
  • Unverträglichkeit (Nahrungsmittel)
  • verurteilt andere schnell ohne sich in ihre Situation versetzt zu haben
  • Vorurteile

Kinder:

  • Altklug
  • finden gleichaltrige doof
  • Geborgene Nörgler: an allem und jedem 
  • kleine Kritiker
  • lehnt alles Fremde ab

 

Quelle:
“Die Kräuter in meinem Garten” von Siegrid Hirsch und Felix Grünberger
https://de.wikipedia.org/wiki/Rotbuche

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