Gesicht

Charakter und Persönlichkeit

Nur ein Gesicht? Nein, es viel mehr. Es ist die Tür zur Seele. 

Die Feuerzeug-Prognose

Was kann man nun mit einer Gesichtsdeutung anfangen, was bringt einem der Blick in die Zukunft und treffen die Dinge immer ein?

Nein, denn …

Was ich erkennen kann, ist immer nur eine Tendenz. Wenn Sie genauso weiter machen wie bisher, dann treffen die Dinge höchstwahrscheinlich so ein. Ändern Sie etwas oder entwickeln Sie einen Plan B, wird es anders kommen.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind Raucher und wollen das Haus verlassen. Jemand sagt zu Ihnen: „Warte, dein Feuerzeug ist fast leer.“ Was werden Sie tun? In Panik verfallen, verzweifeln und sich vor der Zukunft fürchten? Wohl eher nicht. Sie drehen um und holen sich ein Ersatzfeuerzug.

Die Gesichtsdeutung, steht für den Satz: “Warte, dein Feuerzeug ist fast leer.“ Dieses Wissen gibt Ihnen alle Trümpfe in die Hand.

Für den älteren Mann auf dem Foto bedeutet das: 

Dieses Gesicht wirkt zwar auf den ersten Blick ein wenig müde, wovon man sich aber nicht täuschen lassen darf. Hinter den blauen Augen stecken Kraft und jede Menge Schmackes.

Diesen Elan bekommt auch seine Umgebung des Öfteren ungefragt und Ausbruchs-artig zu spüren. Es kann ja nicht angehen, dass der Teenager aus dem Haus gegenüber auch im Winter bauchfrei durch die Straßen läuft. Die jungen Dinger sollen seiner Meinung nach nicht machen was sie wollen, nur verkühlt sich die Kleine die Nieren und das bereut sie dann im Alter, wenn es zu spät ist. Er weiß genau, wovon er redet. 

Resolut wie er ist, hält er auch ihrem Vater einen Vortrag darüber, wenn auch in knappen Worten, dass er den Gehsteig ordentlich vom Schnee befreien soll. Was, wenn sich darunter Eis verbirgt und sich die Frau vom Haus Nummer drei bei einem Sturz den Arm bricht. Die ist schon unverletzt nicht zu ertragen. 

Nein, es bedankt sich niemand für seine hilfreichen Worte. Da er auch im Alter noch lernfähig ist, schließt er schnell das Fenster bevor jemand etwas erwidern kann. Die Leute sind immer so unfreundlich. 

Undank ist der Welten Lohn, was auch für ihn gilt. Man braucht jetzt nicht zu glauben, dass er sich für gutgemeinte Ratschläge auch nur im mindesten dankbar zeigt. Nicht für solche, die ihm seine Nachbarn nachrufen, dass er sich doch raushalten solle, sondern auch für die wirklich gut gemeinten wie: “Papa, du isst zu viel Fleisch und trinkst zu wenig”. Den letzten versteht er besonders gerne falsch und gönnt seinem Tee einen ordentlichen Schuss Rum. „Wohl bekomm´s“. Sein Sohn rauft sich dann die Haare und wirft einen flehentlichen Blick in Richtung Himmel, denn so hatte er das natürlich nicht gemeint. Er sprach von Wasser und nicht von Alkohol. Ein gut gemeintes: “Papa, Alkohol ist nicht gut für dein Herz”, beantwortet der ältere Herr mit einem Schulterzucken und einem trotzigen: “Du hast gesagt, ich soll mehr trinken und das tue ich hiermit”. Spätestens an dem Punkt muss sein Sohn einsehen, dass es sinnlos ist. 

Man kann dem Rentner in keiner Weise vorwerfen, dass er sämtliche Vorschläge einfach ignoriert, das stimmt nämlich nicht. Heimlich hinter geschlossenen Augen denkt darüber nach. Er kommt aber immer wieder zu dem Schluss, dass er alt geworden ist auch ohne ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse. Da ihm sein Wohlbefinden am Herzen liegt, riskiert er noch eine zweite Gedankenrunde zu dem Thema. Seine Familie könnte ja recht haben. In diesem Fall würde er sich sofort auch von liebgewonnen Angewohnheiten trennen. Der schlaue Fuchs hat die Grenze zwischen „Tut mir gut“ und „tut mir nicht gut“ ausnehmend großzügig gezogen. Denn nur, weil etwas ungesund ist, heißt es noch lange nicht, dass es ihm nicht guttut. Da war doch auch etwas mit der Psyche, wenn wir schon bei modernen Erkenntnissen sind, also weg mit dem guten Ratschlag. Ein Arzt kann sich den Mund fusselig reden, ohne dass ihm der alte Mann auch nur ein Ohr schenkt. 

Eine Chance bei ihm etwas zu erreichen hat eventuell ein Familienmitglied oder jemand der ihm nahesteht. Er hat nämlich eine Heidenangst davor, dass man ihn alleine lässt. Ausgeschlossen, etwas Derartiges zuzugeben, denn dieses Gefühlszeugs ist nichts für ihn. Er schätzt Fakten, außer sie gefallen ihm nicht. Seine mürrische Art, mit den Menschen umzugehen, heißt frei übersetzt nur: “Ich liebe euch und wehe ihr lasst mich alleine.” 

Ein typischer Dialog zwischen Vater und Sohn wäre: 

„Nein, ihr müsst mich nicht besuchen kommen“ 

Worauf sein Sohn zu seiner Frau sagt: „Papa möchte, dass wir ihn am Wochenende besuchen kommen“. Die Frau würde nicken und seufzen. 

Der ältere Mann, der das gehört, hat, würde in den Hörer seines Festnetztelefons brummen, dass er gar keine Zeit habe für Besuche. 

Das Handy das ihm sein Enkel schon gefühlte 100 mal zu erklären versucht hat, liegt in einer Schublade in der Küche. In welcher hat er vergessen. Darum hatte er auch kein tragbares Telefon, denn er merkt sich nicht mehr alles. Er bevorzugte sowieso sein weißes, mittlerweile etwas vergilbtes Telefon, das er vor über zwanzig Jahren, in der Küche an die Wand neben der Tür montiert hat. Es sollte vielleicht wieder einmal geputzt werden, darum hatte sich immer seine Frau gekümmert. 

Er hatte und hat für so etwas keine Zeit, denn er ist immer mit irgendetwas beschäftigt. Zur Sorge seiner Kinder, denn es erscheint ihnen das eine oder andere zu gefährlich. Er kann nun einmal mit Ruhe nichts anfangen und Seniorenbeschäftigungen wie Bingo spielen im Gemeindezentrum sind ihm zu langweilig. Zu viel Ruhe überfordert ihn und bewirkt schnell das Gegenteil. Auch wenn er brummt und meckert, er braucht Leben um sich herum. Kinder, Jugendliche, Erwachsene. Alle sind ihm recht, Hauptsache es tut sich etwas. Dann läuft er zu Höchstform auf und sagt jedem genau, was er falsch macht und warum das so nicht gehe. 

Er kommt für das, was er sagen möchte mit ungefähr sechs Worten aus, andere brauchen ein ganzes Wörterbuch. Besonders beliebt: “Früher war alles anders” oder “das hätte es so nicht gegeben”. 

Was für Zuhörer und Außenstehende wie ein nie enden wollender Mollakkord klingt, ist für ihn, wenn man es genau betrachtet Dur. Denn der Weg zur Dur- Melodie seines schwungvollen Herzens, führt über die harte Außenschale. Er hat einen weichen Kern, auch wenn man sich durch so viele Schichten arbeiten muss, wie bei einer Zwiebel. Aber man kommt durch und hat er jemanden in sein Herz geschlossen, dann hilft er demjenigen wo und wie er nur kann. Nicht ohne Widerspruch, aber mit einem Lächeln in der Seele. 

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Kind aber niemanden der kurz auf den Junior aufpassen könnte. Es geht um Leben und Tod. Sie brauchen unbedingt jemanden der sich für ein paar Stunden um den kleinen Philipp kümmert. Der Einzige, der sich breitschlagen lässt, ist ausgerechnet der immer schlecht gelaunte Pensionist aus dem Nachbarhaus. Da stehen Sie nun mit ihrem fünfjährigen Philipp in der Eingangstür. Sie versprechen sich zu beeilen und lassen ihr Kind am gefühlten Eingang zur Unterwelt stehen, bei dem älteren Mann, der keine Anstalten macht auch nur einen Hauch von einem Lächeln auf seine Lippen zu zaubern. Im Hinterkopf haben sie Gedanken wie, Philip wird das schon überleben, er ist hart im Nehmen. Es schadet ihm sicher nicht, wenn er erlebt, dass es nicht überall spaßig ist. Vielleicht benimmt er sich fortan zu Hause wie ein Engelchen. Die Erfahrung könnte dem jungen Mann guttun, reden Sie weiter auf sich ein. Sie hetzen sich ab, kommen zurück, erwarten einen entsetzten Philip und haben jede Menge Erklärungen im Gebäck, warum sein Babysitter so ist, wie er ist. Was finden Sie vor? Einen Philip, der enttäuscht ist, weil Sie wieder da sind. Denn bei dem Opa durfte er Sachen, die zu Hause verboten sind. Dann haben sie noch den höchsten Turm der Welt aus den Bierdeckeln gebaut, die der Opa über die Jahre von überall mitgebracht hat, berichtet Philip strahlend. Ihnen haut der liebe Opa selbstverständlich noch um die Ohren, was Sie bei Ihrem Kind alles falsch machen. Aber der Nachwuchs liebt den alten Mann und der auch den Nachwuchs, was er aber nie zugeben würde. 

Die Welt hat sich im Laufe seines Lebens geändert. Das hat sie zwar schon immer getan, aber mit dem Alter tut er sich schwer Veränderungen anzunehmen. Er stellt sich gewissen Herausforderungen nicht mehr. 

Er schwelgt lieber in Erinnerungen, besonders aus den Zeiten in denen er noch jung war und vor Energie und Kraft nur so gestrotzt hat. Er kann der altersbedingten Gebrechlichkeit nicht viel abgewinnen. Außerdem war er früher besonders bei den Damen beliebt. Die heißesten Feger haben sich bei ihm untergehakt, wenn er mit seinen Freunden die Straßen unsicher gemacht hat. Er konnte die Röcke der jungen Damen noch rascheln und ihre Schuhe über das Pflaster klackern hören. Die guten alten Zeiten leider sind sie vergangen. Jetzt ist er nur mehr ein „alter Depp“, den keine mehr anschaut. Das Augenzwinkern, mit dem er das sagt, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihn das traurig macht. Er lässt sich immer wieder von der Lebenslust anstecken, auch wenn seiner Meinung nach seine besten Jahre hinter ihm liegen. Wehmut erfüllt dann den Raum. 

Viele Freunde und Wegbegleiter aus seiner Jugend sind bereits verstorben und auch seine Tage sind gezählt. Es ist unwahrscheinlich, dass er der erste leibhaftige Unsterbliche ist. Gesetzten Fall, das wäre so, er würde darauf bestehen, den Körper eines Zwanzigjährigen dazuzubekommen. Ein alter Geist in einem jungen Körper, das würde er in kauf nehmen. 

Jetzt ist die beste Zeit für eine liebevolle Rückschau auf sich und sein Leben und die Zeit die noch übrig ist, hemmungslos zu genießen. Mit Wein, Weib und Gesang. Er und der alte Bacchus auf Tour, das könnte ein Spaß werden. Es ist aber gar nicht nötig alte Götter auferstehen zu lassen. Sein Geist, mag ein wenig vergesslich geworden sein. Er weiß nicht immer, wo seine Brille ist, aber an früher erinnert er sich in allen Einzelheiten. Darum sollte er sich einen langgehegten Wunsch erfüllen und seine Lebensgeschichte aufschreiben. Dieser Gedanke spukt ihm seit einigen Jahren durch den Kopf. Alles, was er erlebt hat, könnte er auf diese Weise vor dem Vergessen bewahren, was auch ihm einen Hauch Unendlichkeit schenken würde. Denn was er am meisten fürchtet, ist vergessen zu werden. Abgesehen davon, das, was er zu erzählen hat, ist äußerst hörenswert. Nicht nur positives, aber immer mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Prise Brummigkeit. Alleine der Gedanken erfüllt seine Augen blitzartig mit einem vielsagenden Schimmer.

Auch in Sachen Liebe kann man sehr von einem Gesicht ablesen. Sie werden überrascht sein, was ein Gesicht verrät. >>weiter<<

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