Die Mimik der Stirn
Gesicht

Stirn und Mimik

Bereits im zarten Babyalter, sprich im ersten Lebensjahr, beginnen wir wichtige Informationen von der Stirn unserer Mitmenschen abzulesen. Der Nachwuchs kann bereits ein paar Monate nach der Geburt, richtig auf ein Stirnrunzeln seiner Mutter reagieren, da er es als negatives Zeichen deutet.

Dieser kleine Bereich der zwischen den Augen und dem Haaransatz liegt, spiegelt unmittelbar und 1:1 unsere Gefühle wider, da die entsprechenden Muskeln ihre Bewegungsreize direkt vom Gehirn erhalten. Deswegen sind wir in der Lage unsere Gefühle so deutlich und schnell nach außen zu tragen. Im Gesicht des Menschen arbeiten über 20 verschiedene Muskelgruppen und wir können tatsächlich mehr als 4000 verschiedene Gesichtsausdrücke produzieren. Alleine sechs dieser Muskeln brauchen wir um die Stirn runzeln oder anspannen zu können, wenn wir in eine Stresssituation geraten.
Um wirklich sicher sagen zu können, ob jemand seine Stirnmuskeln anspannt, muss man dessen Gesicht auch in einer ruhigen unbelasteten Situation kennen. Nur dann wissen wir wann der Gesichtsausdruck von der Norm abweicht und können ihn adäquat deuten. Eine angespannte Stirn gibt bombensicher darüber Auskunft, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Wenn jemand seine Stirn runzelt, was oft auf einen verbalen Reiz folgt, kann man als Beobachter davon ausgehen, dass der Betreffende entweder unsicher ist oder im Hintergrund ein Problem arbeitet. Stirnrunzeln wird immer mit Angst, Anspannung, Besorgnis oder Zweifel in Zusammenhang gebracht. Ein Runzeln der Stirn kann man aber auch häufig bei Menschen beobachten, die sich konzentrieren oder versuchen Informationen, die sie erhalten haben richtig einzuordnen.
Falten auf der Stirn weisen oft darauf hin, dass jemand mit Schwierigkeiten im Leben zu kämpfen hat oder hatte. Auch bei jungen Menschen ist das bereits zu beobachten. Man muss aber aufpassen, denn wenn ein Mensch sehr viel Zeit im Freien verbringt und der Sonne ausgesetzt ist, kommt es häufig zur Faltenbildung. Auch gewisse Mangelerscheinungen oder gesundheitliche Beeinträchtigungen können Falten zur Folge haben.
Wenn sich Schweißperlen auf der Stirn bilden neigt man dazu, das Schwitzen als Zeichen für Stress zu interpretieren. Bei großer, innerer Anspannung kann so manchem schon der Schweiß auf die Stirn treten. Die Stärke des Schwitzens ist aber ein individueller Prozess. Der eine schwitzt bereits nach einem Schluck Kaffee oder ein paar Treppenstufen heftig. Auch hier gilt, dass man wissen muss, wie es sich mit dem Schwitzen im Normalzustand verhält, um eine Abweichung von der Norm erkennen zu können und zu wissen, ob starke Gefühle dahinter stecken.
Stress bedingt in vielen Fällen noch etwas anderes. Nämlich, dass die Schläfenarterie zu pulsieren beginnt, und zwar so deutlich, dass man es beobachten kann. Wenn dieses Phänomen auftritt, kann man ziemlich zuverlässig davon ausgehen, dass sich jemand ärgert, ängstlich oder auch sehr begeistert ist. Das Gehirn versetzt den Körper so zu sagen in Alarmbereitschaft, damit er sofort auf eine Gefahr reagieren kann.
Wir haben uns sicher schon alle das eine oder andere Mal die Stirn massiert. Manchmal weil wir Kopfschmerzen haben, manchmal steckt aber auch etwas anderes dahinter. Nämlich, dass wir Informationen verarbeiten oder uns etwas beunruhigt, sorgt oder wir an etwas Zweifeln. Das Massieren der Stirn ist dann eine sogenannte Beruhigungsgeste, die einerseits entspannt und andererseits Furcht lindert.
Eine sehr beliebte Geste, besonders im deutschsprachigen Raum ist das Tippen mit dem Zeigefinger an die Stirn. Oft wird auf der Stirn eine kreisende Bewegung mit der Fingerspitze ausgeführt. Genau, wir wollen unserem Gegenüber damit sagen, dass wir ihn für verrückt oder dumm halten. Aber Achtung, wer einem anderen Autofahrer “den Vogel zeigt”, kann strafrechtlich belangt werden.
Pressen wir hingegen die flache Hand gegen unsere Stirn versuchen wir mit dieser Beruhigungsgeste Stress, Unsicherheit aber auch Zweifel abzubauen. Nicht zu verwechseln mit dem Handteller gegen die Stirn schlagen.
Auch um Irritation und Verwirrung zum Ausdruck zu bringen, brauchen wir die Stirn. Die Augenbrauen werden zusammengezogen und oberhalb der Nase bilden sich Falten. Manchmal wird der Kopf zur Seite geneigt oder heftig geblinzelt. So sieht ein Mensch aus, der sich gedanklich mit einem Problem herumschlägt. Dieser Gesichtsausdruck wird häufig durch eine starke kognitive Belastung ausgelöst eben das angestrengte Nachdenken oder das Bemühen sich an etwas zu erinnern. Wenn es einem nicht einfällt, dann kann es vorkommen, dass man sich die Mütze oder Kapuze tief ins Gesicht zieht. Dieses Verhalten zeigen Kinder- und Jugendliche gerne, wenn ihnen etwas peinlich ist. Es ist aber auch bei Erwachsenen zu beobachten, wenn sie z. B. beim zu schnell fahren erwischt wurden.

Wenn Sie wissen wollen, welche Persönlichkeit oder Charaktereigenschaften der Mensch besitzt dem Sie gegenüber sitzen, sich selber besser kennenlernen möchten oder nach einem besonderen Geschenk suchen, dann bestellen Sie noch heute eine Gesichtsanalyse. >>Beispiele<<

Gesichtsanalyse

AnalyseAnalyseShop Now

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.