Asteroid

Das Weltall

Als Asteroiden werden astronomische Kleinkörper bezeichnet, die sich um die Sonne bewegen und größer als Meteoriten sind. Meteoriten haben eine Größe bis zum einem Meter. Ein Asteroid erreicht aber nicht die Größe eines Zwergplanten, der mindestens 1000 Kilometer misst. Asteroiden kreisen innerhalb der Bahn des Neptun und werden auch als Kleinplaneten bezeichnet. In unserem Sonnensystem waren im Februar 2018 755.017 Asteroiden bekannt. Ihre Zahl erhöht sich aber monatlich um 1000 de Objekte.

Auf Grund der geringen Masse nehmen Asteroiden normalerweise keine runde Form an. Um einige große Asteroiden im Asteroidengürtel zu nennen: Pallas, Juno, Vesta oder Eunomia.  

Pallas und Vesta sind zwar sehr große Objekte, da ihre Form aber nicht rund ist, gelten sie nicht als Zwergplanet. Als einziges Objekt im Asteoridengürtel, von dem man bisher weiß, ist Ceres, mit einem Durchmesser von 975km ein Zwergplanet. 

Durch ein Teleskop betrachtet, zeigt sich ein Asteroid wie ein Stern, als Lichtpunkt und nicht als kleine Scheibe wie ein Planet. 

Die Namen der Asteroiden setzt sich aus einer Nummer und dem Namen zusammen. Früher war die Nummer die Reihenfolge der Entdeckung. Heute ist es nur mehr eine nummerische Zählform um das Objekt leichter wiederfinden zu können.

Im Kuipergürtel, der Pluto (Durchmesser 2390km) beheimatet gibt es weitere Zwergplaneten. 

Geschichte der Asteroidenforschung:

Im Jahr 1760 entwickelte der deutsche Gelehrte Titius eine mathematische Formel laut der zwischen dem Mars und dem Jupiter eigentlich ein weiterer Planet sei müsste. Der unentdeckte Planet sollte einen Sonnenabstand von 2,8 AE aufweisen. Ende des 18 Jahrhunderts setzte eine Jagd auf diesen Planeten ein. Die sogenannte Himmelspolizey wurde als internationales Forschungsvorhaben gegründet. Der bis dato noch unentdeckte Planet hätten den Namen „Phaeton“ erhalten.

Die Himmelspolizey „versagte“ zu beginn, da der erste Kleinplanet, Ceres, 1801 zufällig entdeckt wurde. Erst später bewährte sich die Himmelspolizey. Einerseits, da aus den Augen verlorene Himmelskörper wieder gefunden wurden, die Kommunikation zwischen den Wissenschaftlern verbesserte sich und viele Himmelskörper wurden so entdeckt. 

In den Anfängen der Forschung gingen Astronomen davon aus, dass ein Planet zwischen Mars und Jupiter auseinander brach und die Asteroiden als Bruchstücke hinterließ. Man meint aber, dass das auf Grund der geringen Masse der Asteroiden unwahrscheinlich ist. Die heute angenommene Theorie ist, dass Asteroiden Überbleibsel aus der Entstehungsphase des Sonnensystems sind. Die Gravitation des Jupiter, dessen Masse am schnellsten zunahm verhinderte, dass sich größere Planeten bildeten. 

Durch die starke Erwärmung in ihrem Inneren setzten sich schwere Elemente ab und leichte Verbindungen bleiben im Außenbereich. So kommt es zu der Bildung des typischen Aufbaus und viele werden nur durch die Gravitation zusammengehalten. 

Erdnahe Asteroiden:

Da es theoretisch zu einer Kollidierung mit der Erde kommen kann, wird systematisch nach ihnen gesucht. Bekannte Programme sind z.B: Lincoln NearEarth Asteroid Research (LINEAR), der Catalina Sky Survey, Pan-STARRS, NEAT und LONEOS.

Es gibt Erdbahnkreuzer, die da sie die Umlaufbahn der Erde kreuzen eine Wahrscheinlichkeit einer Kollision beinhaltet.

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Quelle: „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Asteroid&oldid=18302093“8