Die Heilung meines Traumas

Die Heilung meines Traumas Rezension

Die Heilung meines Traumas
von Christine Striebel

Die Heilung meines Traumas

Die Heilung meines Traums

Klappentext: 

„Die Heilung meines Traumas“ ist die Geschichte der Autorin. Sie war in ihrer Kindheit sexueller Gewalt ausgesetzt und litt sehr unter den Folgen. Das Buch beginnt mit „Eine Tasse Kaffee bitte!“ – einer einfachen Bitte hinter der sich ein beeindruckender Kampf um ein Zurück ins Leben findet. Nach erlittenem Kindesmissbrauchs kämpft sich die Autorin in ein gesundes Leben zurück. Sie beschreibt eindrucksvoll und berührend ihren Weg durch die Tiefen und Höhen einer Traumatherapie. Aus der Dunkelheit des Traumas in das Licht der Heilung. Die Leser dürfen diesen Weg mitgehen, ohne grausame Details, und dennoch schonungslos ehrlich. Und am Ende… aber das erfahren Sie dann selbst. Wir laden Sie herzlich ein diese Reise ins Lebensglück mit der Autorin zu machen! Denn Heilung ist möglich, so die Botschaft des Buches! Die Autorin ist Betroffene von sexuellen Gewalterfahrungen in der Kindheit. Dieses in ihrem Innern gut gehütete Geheimnis arbeitet sich mit den Jahren immer mehr an die Oberfläche, zeigt sich in Depressionen. Mit 43 Jahren überfluten sie die erste Erinnerung an ihr Kindheitstrauma. Der Sturz in die Hölle der Depression beginnt. Eine ihrer Überlebensstrategien ist das Schreiben, um der ganzen Welt zu zeigen, dass man dieses Trauma überleben kann. Ihre ersten beiden Selbsthilfebücher „Nicht allein“ und „Schritt für Schritt ins Leben“ entstehen.

Meine Meinung:

Christine Striebel beschreibt im Rückblick ihren erfolgreichen Therapieweg, der sie vom sexuellen Missbrauch bis in ihr neues Leben führt. Ohne schockierende Details und menschliche Abgründe sondern nur, wie sie sich Schritt für Schritt befreit hat. 

Die Autorin zeigt auf eindrucksvolle Weise, was möglich ist, wenn man wirklich möchte und nicht aufgibt. Das Buch ist ein sehr reflektierter Rückblick auf den für sie richtigen Weg. Sie verzichtet gänzlich auf Schuldzuweisungen oder dergleichen. Sie lässt den Leser an den Höhen und Tiefen ihrer Genesung teilhaben und man spürt die Freude über jeden Schritt in die richtige Richtung. Lässt aber auch erkennen, dass Rückschritte im großen Ganzen kein Problem sind, vielleicht sogar wichtig um wirklich genesen zu können. 

Empfehlenswert für Betroffene, wobei ich hier alle Menschen miteinbeziehen möchte, die eine Therapie machen, deren Angehörige und Therapeuten. Betroffene werden sich in den Gedankengängen wiederfinden und merken, dass kleine Schritte in Wahrheit riesen Schritte sind, auf die sie wirklich Stolz sein können. Für Therapeuten deshalb, da dieses Buch ihnen einen kleinen Blick „in“ den Kopf ihrer Patienten erlaubt.