Bringen Power – Rote Lebensmittel

Für Ihre bunte, gesunde Ernährung – Obst und Gemüse nach Farben:

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Rotes Obst und Gemüse

Pflanzen verdanken ihre rote Farbe den sogenannten Lycopinen, die zu der Klasse der Carotinoide gehören, die nach der Tomate (Solanum lycopersicum) benannt sind. Es ist als Lebensmittelfarbstoff E 169d in der EU zugelassen. Lycopin zählt zu den Antioxidantien und Radikalfänger, welche bestimmte reaktionsfreudige Moleküle im menschlichen Organismus einfangen und unschädlich machen. 

Pflanzen bilden Lycopin um die Chlorophyllmoleküle, die für die Photosynthese verantwortlich sind, vor Schäden durch Licht und Sauerstoff zu schützen. Wenn während der Reifung diese Chlorophyllmoleküle abgebaut werden, entstehen die leuchtend roten Farben der Früchte und Blüten. 

Mehr zur Farbe Rot finden Sie >>hier<<

Erstaunliches: 

Dosentomaten enthalten mehr Lycopin, da sie meist erst in reifem Zustand geerntet werden. Die Verfügbarkeit von Lycopin ist bei verarbeiteten und erhitzten Produkten höher als in rohen, da die Zellstrukturen der Pflanzen aufgebrochen werden. 

Der Farbstoff regt die Bildung von Gallensalzen und Gallensaft an. Er wird besonders in den Hoden, den Nebennieren, der Leber und der Prostata gespeichert und konnte auch in der Muttermilch nachgewiesen werden. Lycopin kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken und Krebs, vor allem Prostatakrebs, Diabetes mellitus, Osteoporose und Unfruchtbarkeit verbessern. Studien zu diesen Themen laufen und liefern bisher unterschiedliche Ergebnisse. Auffällig ist, dass vor allem Asiaten und Menschen aus Ozeanien das Krebsrisiko durch den Verzehr von Tomaten reduzieren können.  Die tägliche Einnahme von 7 mg Lycopin hat in einer placebokontrollierten Studie (2014) bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen die endotheliale Dysfunktion verbessert.

Rot wirkt in allen Bereichen wärmend und belebend, vor allem auf Herztätigkeit, Blutkreislauf und Blutdruck. Permanente Müdigkeit, Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit lassen sich mit Rot wirkungsvoll beeinflussen. Hyperaktive und überreitzte Menschen, sowie Menschen mit hohem Blutdruck sollten rote Nahrungsmittel meiden.

Diese Nahrungsmittel enthalten roten Pflanzenfarbstoffe:

Gemüse: >>Chilli<<, >>Radieschen<< , >>Rote Rübe (Beete)<< , rote Bohnen, >>roter Paprika<<, rote Salate wie Radicchio, >>Tomaten<< usw. 

Obst und Früchte: >>Erdbeeren<<, Granatäpfel, >>Hagebutten<<, >>Himbeere<<, >>Kirschen<<, >>Preiselbeeren<< , rote Äpfel, >>rote Johannisbeeren (Ribisel)<<, Wassermelonen usw. 

Gewürze: >>Chilli<<, Pfeffer

Wichtiger Hinweis: Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Bei akuten, unklaren oder chronischen Beschwerden ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen. Diese Informationen ersetzen nicht die Diagnose und Behandlung durch Mediziner.

Chilli

Tut gut: 

  • aseptische Wirkung
  • Endorphine ausgeschüttet, was die Schmerzempfindlichkeit vermindert
  • entzündungshemmend
  • fördern die Durchblutung
  • fördern die Verdauung
  • kräftigende Wirkung
  • Krampfadern
  • leicht blutverdünnende Wirkung
  • Neigung zu Thrombosen einsetzbar
  • regen den Kreislauf an

Achtung: Chilis können durchaus den Mund ernsthaft verbrennen und ganz erhebliche Magen- und Verdauungsbeschwerden auslösen.

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Erdbeeren

Inhaltsstoffe der Erdbeere

  • ätherische Öle
  • Eisen
  • Flavone
  • Gerbstoffe
  • Kalium
  • Kalzium
  • Natrium
  • Pektin
  • Phosphor
  • Säuren
  • Schleim
  • Vitamin C

Tut gut: 

  • Beschleunigt Wundheilung
  • Beugt Krämpfen (Sport) vor
  • entschlacken den Körper
  • entzündungshemmend
  • fördern Appetit
  • fördern die Verdauung
  • gegen Blutarmut (Anämie)
  • glatte Haut
  • gute Augen
  • können Arthritisrisiko senken
  • können Rheumarisiko senken
  • Konzentration
  • reinigen die Schleimhäute
  • schönes Haar
  • senkt Fieber
  • stärken Knochen
  • stärken Zähne
  • Stoppt auch Durchfall

Tip: Erdbeeren am besten ganz frisch vom Strauch essen!

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Hagebutten

  • Inhaltsstoffe von Hagebutten:
  • Flavone
  • Karotin
  • Pektin
  • Vitamin C (Rekordhalter)

Tut gut:

  • Anregung der Tymusdrüse
  • Antihistaminikum gegen Heuschnupfen
  • bekämpft Bakterien
  • bekämpft Viren
  • entgiftet und bindet Cholesterin
  • Frühjahrsmüdigkeit
  • Gallenbeschwerden
  • gegen Erkältung
  • gegen Grippe
  • gibt Power
  • Gicht
  • Grieß oder an Nieren- und Blasensteinen
  • gute Laune
  • körpereigenen Immunstoffen (Interferone)
  • Lindert Bronchialasthma
  • Nierenerkrankungen
  • Rheuma
  • Schützt auch vor Arterienverkalkung
  • stark harntreibend (Wassersucht)
  • stärkt das Immunsystem

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Himbeeren

Inhaltsstoffe von Himbeeren:

  • Eisen
  • Flavone
  • Gerbstoffe
  • Kalium
  • Magnesium
  • Pektin
  • Phosphor
  • Salicylsäure

Tut Gut:

  • bei Appetitlosigkeit
  • Blasenschwäche
  • Blutarmut
  • festigt die Wände der ganz feinen Blutgefässe,
  • fördern Verdauung
  • Funktionen im Gehirn
  • Funktionen in den Nerven
  • Regeneration der Darmschleimhaut
  • Schützt Zellen vor Krebs.
  • Schwäche
  • Senkt Fieber
  • Stoffwechsel in den Muskeln
  • stoffwechselaktivierende Wirkung
  • Sud aus den Blättern
    • Durchfall
    • gegen Entzündungen von Darmschleimhaut
    • gegen Entzündungen von Zahnfleisch
    • Halsweh
    • Heiserkeit
    • Husten
    • Infektionen
    • Übelkeit
  • Unterstützt Knochenbildung
  • unterstützt Leber beim Entgiften

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Johannisbeeren rot (und schwarz) (Ribisel)

Inhaltsstoffe von Johannisbeeren

  • B-Vitamine
  • Flavone
  • Kalzium
  • Phosphor
  • Vitamin C (100 g entsprechen dem doppelten Tagesbedarf)
  • viele andere Mineralien

Tut gut:

  • akutem Durchfall (vernichtet von Kolibakterien)
  • blutreinigend
  • Darmstörungen (vorbeugend)
  • Diabetes (vorbeugend)
  • Erkältungskrankheiten (vorbeugend)
  • fieberhaften Erkrankungen (Saft)
  • Gallen- und Leberleiden zur Erholung der Leber.
  • Hält die Gefässe elastisch
  • harntreibend
  • heilungsfördernde Wirkung auf die Drüsenfunktion (Anthozyane)
  • heilungsfördernde Wirkung auf die Gehirnfunktion (Anthozyane)
  • heilungsfördernde Wirkung auf die Stoffwechselfunktion (Anthozyane)
  • heilungsfördernde Wirkung auf die Zellfunktion (Anthozyane)
  • helfen bei Zahnfleischbluten
  • kräftigen das Zahnfleisch
  • regt Speichelfluss an
  • regt Verdauung (Darmbewegung) an
  • schützt vor Arteriosklerose
  • schützt vor Schlaganfall
  • Schwangerschaft für stabile Knochen und Wachstum des Babys
  • Schweisstreibend bei Fieber
  • Stärkt das Immunsystem
  • stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte
  • unterstützen die Leber

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Kirschen

Inhaltsstoffe in Kirschen

  • Eisen
  • Flavone
  • Kalium
  • Kalzium
  • Karotin
  • Kieselsäure
  • Magnesium
  • Phosphor
  • Vitamin B1 
  • Vitamin B2
  • Vitamin B3
  • Vitamine C 

Am besten dunkle Sorten wählen! 

Tut gut

  • Aufbau von Knochen (Kinder)
  • Blut
  • bremsen Entzündungsstoffe in den Gelenken
  • desinfizierend (Sauerkirsche)
  • Entlastet die Leber
  • Entlastet Herz und Kreislauf
  • Entlastet Nieren
  • entschlackend (Sauerkirsche)
  • Entwässern
  • Intelligenz
  • lindern Gicht und Arthritis-Schmerzen
  • regt Drüsen für Verdauungssäfte (Bauchspeicheldrüse) an
  • Regt Verdauung an
  • Senkt hohen Harnsäurespiegel
  • tötet Krankheitskeime ab (Sauerkirsche)
  • Zähnen (Kinder)

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Paprika

Inhaltsstoffe im Paprika

  • ätherische Öle
  • Eisen
  • erwärmt
  • Kalium
  • Kalzium
  • Magnesium
  • Phosphor
  • Provitamin A (Karotin)
  • Vitamin C (doppelt soviel wie Zitronen)

Tut gut: 

  • dämpft Schmerzen
  • dämpft Stressfolgen
  • dichtet Gefässwände ab
  • Für den täglichen Bedarf an Vitamin C reicht schon ca. ein halber roter oder grüner Paprika.
  • gegen Infektionen
  • hält das Blut flüssiger
  • harntreibend
  • körperliche Abwehrkraft
  • Krebsschutz-Substanzen
  • lindert Arthritis
  • lindert Muskelkater
  • Mit einem roten Paprika ist der Tagesbedarf an Provitamin A und Vitamin B6 zur Hälfte gedeckt.
  • Trombose
  • verbessert die Seekraft
  • Verbessert Durchblutung der Haut
  • Verbessert Herzleistung
  • verdauungsfördernd

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Preiselbeeren

Inhaltsstoffe in Preiselbeeren

  • Eisen
  • Kalium
  • kalorienarm
  • Vitamin C
  • Vitamin D

Tut gut:

  • Antibiotika
  • Darmflora angeregt
  • Darmtätigkeit angeregt
  • entgiftende Wirkung im Darm
  • nehmen den Geruch im Stuhl

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Radieschen

Inhaltsstoffe in Radieschen

  • B-Vitamine
  • Eisen
  • Enzyme
  • Kalium
  • Karotin
  • Magnesium 
  • Natrium
  • Phosphor
  • schweflige Öle
  • Vitamin C

Tut gut:

  • Antibiotikum
  • antimikrobielle Wirkungen
  • Entwässert
  • Erkrankungen der Gallenblase (Gries, Steine)
  • fördern Appetit
  • fördern Sekretion der Verdauungssäfte
  • fördert das Abhusten bei Bronchitis (Raucher!)
  • Heiserkeit
  • Husten
  • klaren Kopf
  • krebshemmende Stoffe
  • lindert Rheuma
  • regen die Verdauungsdrüsen an
  • regenerieren die Schleimhäute
  • Reinigt den Körper
  • senken Cholesterin

pur essen: werden sie mit Salz bestreut, wird Kalium ausgeschwemmt

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Rote Rübe (Beete)

Inhaltsstoffe der Roten Rübe (Beete)

  • Asparagin (Aminosäuren)
  • Betain (Krebsschutzstoff)
  • Bioflavone (Krebsschutzstoff)
  • Calcium
  • Cholin (Krebsschutzstoff)
  • Eisen
  • Eiweiß
  • Fett
  • Flavone
  • Folsäure
  • Glutamin (Aminosäuren)
  • Jod
  • Kalium
  • Kohlenhydrate
  • Kupfer
  • Magnesium
  • Natrium
  • Panthothensäure
  • Phosphor
  • Provitamin A
  • Rutin (Krebsschutzstoff)
  • Schwefel
  • Vitamin A
  • Vitamin B
  • Vitamin C
  • Zucker

Tut gut:

  • allgemein stärkendes
  • antibakteriell
  • appetitanregendes
  • Atmungsfermente
  • beugen Verkalkung vor
  • blutbildend
  • Blutbildung
  • entsäuern den Körper
  • Erkältung (vorbeugend)
  • Fett flüssiger
  • gegen den Krebs (grüne junge Blätter)
  • gegen Grippe (Saft)
  • grippale Infekte (vorbeugend)
  • regt Galle an
  • regt Gallensekretion an
  • regt Leber
  • schützen vor freien Radikalen und gelten als krebsvorbeugend
  • stark antioxidativ
  • Stärken das Immunsystem
  • stärken unsere Zellen vor Angriffen der Sauerstoff-Radikalen (die uns v.a. altern lassen)
  • Verbessern die Zellatmung
  • Verdauung
  • verhindert die Anlagerung von Fett an Arterienwänden am wirkungsvollsten als Rohkost. 

Achtung: Rote Rüben speichern aber auch Nitrat. Deshalb sollten sie am Besten mit Vitamin-C haltigen Lebensmitteln zubereitet werden. Weiters ist für Menschen, die zur Gallensteinbildung neigen, der Verzehr nicht zu empfehlen, da das Gemüse auch Oxalsäure enthält, die ja bekanntlich Mineralstoffe wie Calcium bindet.

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Tomaten

Inhaltsstoffe von Tomaten:

  • 10 000 Pflanzenchemikalien (Phytostoffe)
    • Carotine
    • Flavone
    • Lycopin
  • B-Vitamine
  • Chlorogensäure
  • Eisen
  • Kalzium
  • Kobalt
  • Kupfer
  • Magnesium
  • Natur-Kortison
  • Nickel
  • P-Cumarinsäure
  • Phosphor
  • Vitamin A
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Zink

Tut gut:

  • appetitanregend
  • blutbildend
  • hoher Bultdruck
  • krebsvorbeugend
  • lockern zähen Bronchitisschleim
  • machen optimistisch 
  • putzen Darm von Fäulnisbakterien.
  • unterstützen Leber bei Entgiftung

Achtung: Bei Nierensteinen wg. Oxalsäure!

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Quelle:  

http://www.farbenundleben.de/nahrung/ernaehrung.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Lycopin